Shrek knackt die 100.000-Euro-Marke

Shrek knackt die 100.000-Euro-Marke

Wir sind ja dafür bekannt, unsere Meilensteine zu verkünden. Schließlich verdanken wir unsere Erfolge unseren Familien, Freunden und natürlich unseren Besuchern. Und wenn etwas gut läuft, sprechen wir auch darüber.

Dieses Mal wissen wir allerdings nicht so recht, ob wir uns über diese Zahl freuen sollen. Respekt haben wir auf jeden Fall. Denn erstmals in der Geschichte von CAG Musicals übersteigt eine Produktion die Kostengrenze von 100.000 Euro.

Für viele Vereine mag das mittlerweile Alltag sein – für uns ist es absolutes Neuland.

Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass wir in diesem Jahr doppelt so viele Vorstellungen spielen wie bisher. Das bedeutet auch: doppelte Theatermiete, doppelte Logistik und viele zusätzliche organisatorische Herausforderungen.

Vor allem aber liegt es an den außergewöhnlich hohen Produktionskosten einer Show wie Shrek. Schließlich können wir unseren Oger nicht einfach in einem Karnevalskostüm auf die Bühne schicken.

Allein die Bereiche Kostüme, Bühnenbild und Maske liegen rund 25 Prozent über den Budgets vergangener Produktionen. Technik und Location schlagen sogar mit knapp 30 Prozent höheren Kosten zu Buche. Das sind Summen, die zunächst einmal gestemmt werden müssen.

Natürlich werden diese Kosten über die Eintrittskarten refinanziert. Dennoch trägt der Verein ein erhebliches Risiko. Bis der Vorstand am Ende der Spielzeit verkünden kann: „Wir haben eine schwarze Null geschrieben“, liegen bei vielen Beteiligten die Nerven blank.

Und natürlich darf es am Ende auch ein wenig mehr sein. Denn mögliche Überschüsse fließen nicht in Taschen, sondern direkt in die Vorfinanzierung der nächsten Produktion. So sichern wir die Zukunft unserer Musicals und schaffen die Grundlage für neue Projekte.

Dabei darf man nicht vergessen: Es ist erst drei Jahre her, dass wir aus einer Pandemie gekommen sind, die unseren Verein beinahe die Existenz gekostet hätte.

Umso dankbarer sind wir heute, dass wir dank unserer Besucher, Freunde, Familien und Unterstützer weiterhin in einer so großartigen Location spielen dürfen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Es ist ein Privileg – und eines, dessen wir uns als Amateur-Musicalverein sehr bewusst sind.

Deshalb sagen wir heute einfach: Danke.

Danke für euer Vertrauen, eure Unterstützung und dafür, dass ihr mit uns gemeinsam solche Meilensteine möglich macht.

Beitragsinfos

Veröffentlicht am 14. Juni 2026 von Timo White

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