Die letzten Proben!
Viel ist aufgebaut, vieles ist vorbereitet. Am Dienstagabend stand dann unsere wohl anstrengendste Probe auf dem Plan: die Stellprobe.
Das klingt zunächst gar nicht so spektakulär. Tatsächlich ist sie aber einer der intensivsten Termine der gesamten Produktionswoche. Nach einem ohnehin kräftezehrenden Aufbautag kommen noch hochsommerliche Temperaturen hinzu. Zwar ist das Theater klimatisiert, doch viele Arbeiten finden draußen statt – und bei rund 35 Grad kostet das jede Menge Energie.
In der Stellprobe wird jedes Detail festgelegt: Wo müssen Kulissen hin- und hergeschoben werden? Wer steht wann an welcher Position? Welche Wege müssen frei bleiben? Und wo sollte man besser nicht stehen, um ungewollte Schatten auf der Bühne zu vermeiden? Viele kleine Abläufe greifen hier erstmals wie Zahnräder ineinander – und genau das macht diese Probe so wichtig.
Ein großes Lob geht an unsere Regie sowie an alle Probenleiterinnen und Probenleiter. Mit viel Geduld, Übersicht und einer beeindruckenden Ruhe haben sie auch diese Herausforderung gemeistert und dafür gesorgt, dass am Ende alle ihren Platz kennen.
Feierabend war schließlich erst um 22 Uhr. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht – denn schon am nächsten Tag geht es um 11 Uhr mit den nächsten Proben weiter.
Der Countdown läuft – und mit jeder Probe wächst die Vorfreude auf die Premiere!
Beitragsinfos
Veröffentlicht am 24. Juni 2026 von Timo White
