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10 Jahre Greater than Gold

Veröffentlicht
09. Februar 2018

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Greater than Gold | News 2018

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Nachdem der Grundstein für die CAG bereits im Sommer 2007 gelegt wurde, begannen die Proben für das erste Musical. Es war ein christliches Musical, denn zu diesem Zeitpunkt war Vereinsgründer Timo White noch Kirchenmusiker an der Anglikanischen Christ Church in Düsseldorf. Sie bot ihm die Plattform, um das ambitionierte Projekt aus dem Boden zu stampfen. Hilfe fand er bei seiner Gemeindekollegin Lynne Allen, die die Regie übernahm. Sie stellte ihm dann auch die spätere und langjährige Choreographin vor: Catherine Roth, auch Gemeindemitglied der Christ Church.

Die Arbeit begann im Herbst bei null. Die ersten Chorproben fanden in den Wohnzimmern von Gemeindemitgliedern statt. Kostüme wurden aus der Gemeinde beigesteuert und das Make-Up wurde spontan am Tag der Show von Eltern übernommen. Man merkte, dass das Interesse innerhalb der Gemeinde explosionsartig wuchs und jeder Spaß daran hatte, einen Beitrag zu leisten.

Auch wenn das aus der heutigen Perspektive vielleicht zum Schmunzeln verleitet, war diese kleine Produktion etwas ganz besonderes, denn es gab für keinen einen roten Leitfaden; es gab keinen der dem Team gesagt hat, wie man ein Musical zusammenstellt. Man lernte all das erst, während sich das Projekt entwickelte und dass es am Ende überhaupt klappte, verdankte das Team vielleicht auch einem kleinen Wunder „von oben"! Es war das Gefühl von Aufbruchstimmung, das alle dazu motivierte, etwas Neues zu schaffen.

„Unser Orchester bestand zu dem Zeitpunkt aus einer Geige, einem Cello, einer Posaune, einer Querflöte, einem Klavier, einem Kontrabass und einer E-Gitarre," erzählt der Vereinsgründer Timo White und muss dann doch schmunzeln, denn: „wir hatten die telefonische Zusage eines ehrgeizigen Vaters der seinen jungen Sohn am Schlagzeug bei uns haben wollte. Er sollte zum Ende des Projektes dazu kommen und mitspielen. Als dann aber der Termin immer näher rückte und er bis dahin jede Probe verpasst hatte, wurde ich stutzig und rief beim Vater an. Dieser fing dann an, Forderungen zu stellen bis hin zu einer Gage, die wir zu dem Zeitpunkt nicht zahlen konnten." Somit stand die CAG vier Tage vor Premiere ohne Schlagzeuger da – aber dann kam wieder Hilfe aus der Kirchengemeinde, denn einer bot sofort an einzuspringen und war zur Generalprobe dabei.

Mit dabei war die Soester Firma SLS-Veranstaltungstechnik, die bis heute einen Großteil der Technik bei CAG liefert. Damals gehörte die Firma noch dem Onkel vom Vereinsgründer – Rolf Klose. Heute ist sie verkauft worden, aber die 10-jährige Zusammenarbeit bleibt bestehen.

Ebenfalls dabei, allerdings im Publikum, war Susan Borofsky, die nach 10 Jahren nun selber bei CAG als Regisseurin mitarbeitet. Schon damals war sie von der positiven Energie der Musicaltruppe begeistert.

Am 9. Februar 2008 und mit einem Budget von EUR 2.000 war es dann soweit. Das Dahm's Theatre an der International School of Düsseldorf öffnete den Vorhang und die Erfolgsgeschichte der CAG konnte ihren Lauf beginnen.

Lesen Sie zum 10-jährigen Bühnenjubiläum das Interview zwischen Timo White (CAG) und dem Komponisten Roger Jones.

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